Hans-Christian-Andersen

Spendenübergabe im Rahmen der 100-Jahr-Feier der Schule an der Heinrichstraße

Circus Prima Klima/ Projekt zum 100sten Geburtstag der Schule

Herzlich Dank an alle Beteiligten für die erfolgreiche Projektwoche!

Für unsere Dokumentation sammeln wir Ihre Eindrücke

in schriftlicher oder optischer Form.

Pressemitteilung: "So wie beim richtigen Zirkus" unter

derwesten.de/nachrichten//staedte/bochum/gerthe/2008/9/10/news-75754593/detail.html

Hier erste Eindrücke!!!

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Fotos müssen noch bearbeitet werden.

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Unvergessliche Erlebnisse zum Projekt Circus „Prima Klima“

Eine aufregende und spannende Zeit beginnt schon lange vor dem eigentlichen Projekt.

Geprägt von Erinnerungen an den Circus 2000 und der Frage, „ Ist dieses Ereignis von damals noch zu toppen?“

begrüßen viele Kinder,Lehrer, Erzieher und Eltern den großen Lkw und das Circuszelt am Donnerstag, den 14.08.2008 um 13:45Uhr.

Der Aufbau beginnt und Dieter und Edgar (die zwei Circuspädagogen,

die unvergesslich bleiben und mehr als nur unsere Begleiter innerhalb des Circusprojektes waren)

haben schnell eine Kinderschar um sich versammelt und selbst die Kleinsten helfen mit.

In kürzester Zeit steht das Zelt und alle sind beeindruckt.

Jedem ist die Vorfreude und Aufregung anzusehen.

Am Freitag, den 15.8.08 beginnt dann für alle erwachsenen Akteure um 12.30 Uhr das große Spektakel.

Gemeinsam verputzen wir alle Pizza, prosten uns auf eine tolle Woche zu und ziehen unsere Circus T-Shirts an,

dies ist ab sofort unsere neue Arbeitskleidung.

Dann heißt es: “Alle Mann ins Zelt!“

Versammelt in der Manege, spürt jeder der Anwesenden das Kribbeln im Bauch.

Edgar und Dieter präsentieren uns nun viele Aktionen, die in der späteren Vorstellung vorkommen sollen.

Angefangen vom Jonglieren, über das Zaubern, Akrobatik und noch vieles mehr.

Wie soll man sich da entscheiden? Am liebsten würd man überall mitmachen.

>Wir müssen uns dennoch entscheiden in welchen Workshop wir gehen möchten.

Der Freitag endet mit dem Gefühl von aufregender Erwartung, Spannung

und bei mir persönlich,mit einem ganz großen Grinsen im Gesicht,

welches mich die ganze Woche nicht mehr verlassen soll.

Unvorstellbar, am folgenden Abend soll die Generalprobe vor Publikum sein. Ob das wohl klappen wird????

Samstag, 16.8.08: Treffpunkt 14 Uhr im Zelt.

Nach einer kurzen Begrüßung geht es schnell in die einzelnen Workshops.

Zeit zum Quatschen oder ähnlichem bleibt nicht, denn ab jetzt heißt es schon fast, „Manege frei!“

Bei tollem Wetter sind wir nun alle sehr aktiv.

Die Akrobaten trainieren und gehen fast an ihre körperlichen Grenzen.

Die ganze Schule ist belegt von lachenden und engagierten Lehren, Erziehern und Eltern.

Es wird einstudiert, geprobt, ausprobiert und unwahrscheinlich viel gelacht.

Meine Bauchmuskeln schmerzen doch sehr.

17 Uhr Treffpunkt im Zelt.

Alle Gesichter strahlen und spürbar sind die Freude und das Gefühl von Zusammengehörigkeit.

Eltern erleben Lehrer mal ganz anders. Lehrer erleben Eltern von einer ganz anderen Seite.

Irgendwie sind wir eine große Familie.

Nervosität macht sich langsam breit.

Die ersten Zuschauer trudeln ein und jeder von uns fragt sich:

,,Wird wohl alles klappen?“

Schließlich hatten wir nur 4 Stunden Zeit eine komplette Circusvorstellung einzustudieren.

Dann ist es soweit. Die Circusmusik beginnt und es geht los.

Herr Mannhardt begrüßt das Publikum und legt direkt mit der Zauberei los.

Natürlich ist alles ohne Tricks, es ist ja alles live……………

Schon schnell beginnt das Publikum begeistert zu applaudieren und es ist eine spektakuläre Vorstellung.

Alle Akteure sind unglaublich gut und wir alle sind wahnsinnig stolz.

Na klar heißt es am Ende: „Wir sind Spitze!!!“

Es folgt nun das Lehrer- Elternfest.

Eine Möglichkeit gesellig beieinander zu sein

und sich natürlich lang und breit über den ereignisreichen Tag zu unterhalten.

Bei guter Musik wird viel getanzt und gesungen.

Die Getränke sind gekühlt und bei guter Laune endet das Fest erst spät in der Nacht.

Sonntag,17.8.08. Nach einer recht kurzen Nacht erwache ich mit der Vorfreude auf die turbulente Woche mit den Kindern.

Wir werden nen Gaudi haben!!!

Um 15 Uhr findet ein Gottesdienst im Circuszelt statt. So etwas erlebt man auch nicht alle Tage.

Montag, 18.8.08 Treffpunkt wie immer ist das Zelt. Diesmal 8 Uhr.

Um 8.30 Uhr steigt die Vorstellung der Erwachsenen für alle Schulkinder.

Wieder macht sich Nervosität unter den Akteuren breit.

Der Vorhang geht auf und wir stellen fest: „Wir sind schon richtige Profis!“

Unsere Kinder sind ein begeistertes Publikum.

Das Zelt tobt und wir geben noch eine extra Zugabe. Es ist unfassbar!

Im Anschluss teilen wir die Gruppen ein.

Alle Kinder sind voller Tatendrang und ganz schnell ist klar, wer in welchen Workshop geht.

Jede Gruppe wird von mindestens 2 Erwachsenen begleitet.

Der Montag endet wie alle Projekttage, mit totaler Begeisterung und Spannung.

Dienstag, 19.8.08. Je nach Gruppenzugehörigkeit treffen sich die Kinder zeitversetzt.

Alle sind kaum noch zu bremsen. Auch bei den Kindern erlebt man ab jetzt viel Gelächter und Spaß.

Wir sind erstaunt, was sich so manches Kind zutraut. Manche wachsen über sich selbst hinaus.

Nur wenige müssen den Workshop doch noch wechseln. Die Motivation ist spektakulär.

Mittwoch, 20.8.08. Der zweite Trainingstag beginnt und es zeigt sich, die Kinder sind die wahren Profis.

Einzelne Nummern sind schon fast perfekt, Texte kommen schon nach so kurzer Zeit auswendig.

Jetzt heißt es üben und proben, denn schon morgen ist Generalprobe, auch diesmal mit Publikum.

Kindergärten und auch unsere Nachbarschule sind eingeladen. Wir alle haben keine Zweifel.

Ab morgen kann es heißem: Manege frei……………

Donnerstag, 21.8.08 Treffpunkt ist unser neues zu Hause- das Circuszelt-.

Aufregung und Vorfreude prägt auch diesen Tag.

Das Zelt füllt sich und mit Beginn der uns nun schon vertrauten Circusmusik,

sind unsere Kinder einfach unglaublich. Fast alles läuft reibungslos.

Ein paar Patzer gehören schließlich in jede Generalprobe.

Der Applaus ist bestimmt in ganz Gerthe zu hören. Meine Hände schmerzen schon.

Alle Kinder sind glücklich und erwarten nun in Vorfreude

die beiden Tage mit jeweils zwei Vorstellungen für Eltern, Großeltern, Freunde usw.

Freitag, 22.8.08…………..Komisch!!!!!!!!!!! Treffpunkt ist der Klassenraum!

Ein merkwürdiges Gefühl für die Kinder. An Unterricht ist kaum zu denken.

Lampenfieber erfüllt unser Schulgebäude. Um 10 Uhr haben alle Kinder frei

und ihre Gedanken kreisen ab jetzt nur noch um die Vorstellung am Nachmittag.

Alle Kinder aus Gruppe 1 treffen sich um 13 Uhr um sich vorzubereiten.

Kostüme werden angezogen, lustige Clowngesichter geschminkt, letzte Fragen beantwortet.

Das Zelt füllt sich auf ein Neues und die kleinen Akteure sind bereit.

Punkt 14 Uhr geht es los und es ist unglaublich. Alles läuft perfekt

und die Kids bekommen einen rauschenden Beifall. Sensationell.

Während der Pause stehen rund um das Zelt lauter Köstlichkeiten auf dem Schulhof parat.

Der Förderverein und zahlreiche Eltern sorgen rund um den Circus für das leibliche Wohl.

An dieser Stelle sollte erwähnt werden: Auch all diese Helfer waren spektakulär…

Um 17 Uhr: Start für die Vorstellung der Gruppe 2

Unsere Kids sind einfach nur toll. Jeder kennt seinen Platz und Einsatz.

Wie begeistert und motiviert unsere Kiddis sind, beeindruckt immer wieder.

Trotz Wassermassen im Zelt (der blöde Regen) läuft alles reibungslos.

Der Applaus will nicht enden. Ein tolles Gefühl.

Freitagabend: Es war ein super toller Tag und Gott sei Dank, sehen wir uns morgen wieder.

Samstag, 23.8.08………….13 Uhr Treffpunkt für die Kinder aus Gruppe 2.

Alles läuft schon so routiniert.

Während der Vorbereitungen auf die Vorstellung um 14 Uhr, kommt schon jetzt etwas Wehmut auf.

Unsere Kinder können nicht genug bekommen. (Kann ich gut verstehen)

Aber leider ist es für diese Gruppe die letzte Vorstellung, dann heißt es Abschied nehmen.

Vorher kommt aber noch eine super Vorstellung mit einem fast platzenden Zelt.

Alle Nummern laufen super, der Applaus will nicht enden und irgendwie kriegen wir die Nase nicht voll.

Kinder liegen sich zum Teil in den Armen und wünschen sich,

am liebsten mit Edgar, Dieter, Dario und dem Circuszelt weiter zu ziehen.

Das Zelt leert sich. Einige treten den Heimweg mit tollen Erinnerungen an.

Andere bleiben einfach noch und schauen sich die letzte Vorstellung an.

Manche verweilen noch rund um das Circuszelt, weil man sich nicht trennen kann,

weil man irgendwie nicht glauben will, dass alles nun zu Ende ist.

Samstag 16.30 Uhr: Das Zelt füllt sich ein letztes Mal und es scheint immer voller zu werden.

Die Vorstellung der Gruppe 1 beginnt pünktlich um 17 Uhr.

Zum letzten Mal laufen die Fakire über Scherben, spielen die Clowns Bienchen- Bienchen,

hängen die Akrobaten am Trapez und Zauberer beeindrucken uns mit ihren Künsten.

Leider kommen von oben wieder Wassermassen. Aber egal.

Wir sind alle Profis und wieder sind unsere Kinder einfach nur Spitze.

Jeder spürt die besondere Stimmung in dieser, für alle, letzten Vorstellung

und in mancher Stimme ist ein Zittern zu hören.

Spätestens im Finale kann man manche Träne entdecken.

Auch das Publikum will irgendwie den Circuszauber nicht verlassen und hört nicht auf zu applaudieren.

Das Zelt leert sich dann doch.

Unsere große neue Familie quatscht hier und da noch ein wenig.

Kinderlachen hört man noch für kurze Zeit.

Und genauso schnell wie das Zelt vor mehr als einer Woche aufgebaut wurde, wird es nun abgebaut.

Wieder sind zahlreiche Helfer dabei und es ist kaum zu glauben,

stand man noch grad eben mitten in der Manege, schaut man zwei Stunden später auf einen leeren Schulhof.

Der letzte Tag endet. Ein kleiner Teil der Eltern ist noch gesellig und hat Trennungsschmerz.

Doch bei Einbruch der Dunkelheit ist allen klar, es ist vorbei, es war wunderschön.

Was bleibt als Nachwehe vom Circus Prima-Klima????????????????????????

Ich denke, für alle großen und kleinen Leute und überhaupt für alle, ein fantastisches Erlebnis,

welches einem keiner mehr nehmen kann. Das unbeschreibliche Gefühl dabei gewesen zu sein.

Das Gefühl miteinander unbeschreibliches erlebt und geschafft zu haben.

Tja, und ansonsten fehlen mir einfach die Worte, um zu beschreiben was uns alle bewegt hat.

Ein Erlebnis innerhalb der Schule, welches sooo zusammenschweißt und niemand vergessen wird.

Von dem noch lange jeder erzählen wird.

Ich persönlich bin dankbar dafür, dabei gewesen zu sein

und habe eine der schönsten Wochen in meinem Leben erlebt.

Ich kann mich kaum daran erinnern, 10 Tage am Stück so viel gelacht zu haben.

Es war spektakulär, super lustig, bereichernd und einfach eine Zeit, die ich nie vergessen werde.

Von mir aus kann es weiter gehen unter dem Motto:

„Manege frei………………….“

Dagmar Porsche

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Lieber Herr Mannhardt,

gerne schreibe ich Ihnen von unseren Eindrücken bei der Zirkusvorstellung

der Hans Christian Andersen Schule im August.

Wir waren gerne mit unseren beiden Kindern (4 und 6 Jahre) gekommen,

die denn auch begeistert waren, gerade nicht erwachsene Artisten, sondern

Schulkinder in der Manege zu sehen. Natürlich war es ein besonderes

Erlebnis für Sie, daß Sie uns im Gewand des Zirkusdirektors begrüßten!

Für uns Erwachsene war vieles beeindruckend, die Begeisterung aller, der

Schüler, des Direktors und der Lehrer, aber auch der Eltern. Das Klima an

dieser Schule scheint zu stimmen.

Wirklich überzeugen konnte auch das, was als didaktisches Konzept der

ganzen Initiative herauszuhören war oder explizit formuliert wurde. In der

zweiten Woche des Schuljahrs ein solches Gemeinschaftserlebnis einer

ganzen Schule unter Einschluß der Lehrer und Eltern wir sicher lange

nachwirken: "Prima Klima"! Welch ein begeisternder erster Eindruck von

Schule ist das für die gerade angekommenen Erstklässler! Schließlich

denke ich an die längerfristigen Auswirkungen für das Selbstbewußtsein der

kleinen Schülerartisten.

Wir gingen jedenfalls tief beeindruck nachhause, danken für den

unterhaltsamen Nachmittag und gratulieren Ihnen und Ihrem Kollegium von

Herzen zu ihrer exzellenten Initiative im Interesse aller, vor allem aber

Ihrer

Schüler.

Mit herzlichem Gruß, Ihr Johannes Bergemann.

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