Bodenarten

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Der Boden, als oberste Schicht der Erde, lagert meist dem Gestein auf. Dieses zerfällt meist durch Witterungseinflüsse, wie beispielsweise Wasser und Wind.
Eine wichtige Rolle spielt dabei das Wasser: Wenn es gefriert, dehnt es sich aus. Setzt es sich im festen Zustand, also als Eis, zwischen Gesteinsplatten, dehnen sich diese dabei aus. Taut das Eis dann schließlich wieder auf, so werden die Steine bei diesem Vorgang zerkleinert.
Doch es kann auch anders sein: Jedes fließende Gewässer trägt Steine und Bodenteilchen mit sich. Die Steinchen werdn auf Dauer vom Wasser zerrieben. -Wie das Sprichwort schon sagt: "Steter Tropfen höhlt den Stein".-   
Wenn das Wasser nun die Boden- und Steinteilchen an Ladn anschwemmt, bilden sich die fruchtbaren Schwemmlandböden
Doch es gibt nicht nur fruchtbare Böden. Um einen besseren Überblick zu bekommen, teilt man den Boden in verschiedene Typen ein. Du kannst auf eine Weise Böden untersuchen, um dabei die Eigenart eines Bodens zu ermitteln. Gehe dabei in folgenden Schritten vor:

Nun wird erläutert, wie du die einzelnen Bodenarten  voneinander unterscheiden kannst. Der oben beschriebene Versuch ist dazu nicht erforderlich!
Wir beschreiben an dieser Stelle nur die Bodentypen, die allgemein bekannt sind:

  1. Tonboden: Tonhaltiger Boden bleibt an feuchten Fingern kleben. Feuchter Tonläßt sich kneten, ausrollen, formen und mit den Fingerspitzen glätten.  
    Zerreibt man trockenen Ton zwischen den Fingern, sind keine Sandkörner dabei zu spüren.
    Tönböden nehmen viel Wasser auf und sind deshalb kalt. Sie enthalten viele Nährstoffe.
  2. Lehmboden: Im trockenem Zustand bleibt er nur wenig an den Fingern haften, wobei man den Sand zwischen den Fingerspitzen fühlt. Der typische Tongeruch fehlt hier.
    Feuchter Lehm läßt sich nicht formen; er zerreißt sofort.
    Lehmboden hält einen bestimmten Wasseranteil zurück. Sie enthalten Nährstoffe. Sie sind weder warm noch kalt. Sie sind als Ackerböden besonders gut geeignet.
  3. Sandboden: Diese Bodenart läßt sich sofort an den Sandkörnern, die man in der Hand hält, identifizieren.
    Feuchter Sand saugt das Wasser vollständig auf, so dass diese Bodenart nicht formbar ist.
    Sandböden nimmt kein Wasser auf, es fließt schnell ab. Diese Bodenart ist nährstoffarm, trocken und schnell aufheizbar.
  4. Humus: Verglüht man dunkle Gartenerde in einem Tiegel, so nimmt sie eine hellere Farbe an.. Die Bestandteile, die den Boden dunkel färben, sind bei diesem Vorgang verbrannt. Dabei handelt es sich in der Regel um teilweise zersetzte Pflanzenreste. Diese nennt man Humus. Falls der Humus nicht zu sauer ist, macht er den Boden fruchtbar.
    humusboden nimmt Wasser schnell auf, gibt es aber nur langsam wieder ab. Humus erwärmt sich rasch. Da er geregelte Wasserverhältnisse aufweist, ist er als Ackerboden geeignet.

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